Osterferien:

Die Praxis bleibt vom 01.04. bis inklusive 05.04.2021 geschlossen

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Osterfest!

Ihr

Torsten Harring

 

 

Das Milz-Qi kräftigen:

Was ist eigentlich das Milz-Qi?

Die Milz ist aus der Sicht der TCM die Quelle für die Entstehung des gesamten Qi ( „Lebensenergie“).

Dei wichtigste Funktion des Funktionskreises Milz sind Transport, Umwandlung und Verteilung von Nahrung und Flüssigkeiten.

Jegliche Disharmonie im Funktionskreis Milz beeinflust daher auch immer den Vedauungsprozess.

Die Milz kontrolliert die Muskulatur und ist verantwortlich das Qi aus der Nahrung zu den Muskeln im gesamten Körper zu transportieren. Kann sie diese Aufgabe nicht regelgerecht übernehmen, so empfindet der Mensch Müdigkeit und  rasche Erschöpfung.

Folgende Symptome weisen auf Milz-Qi-Mangel hin:

  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • blassgelber, fahler Teint
  • Schwächegefühl der Extremitäten ( Arme und Beine)
  • Schweregefühl des Körpers mit einem herabziehenden Gefühl
  • Neigung zu Blähungen und weichem und/ oder breiigem Stuhl/Durchfall
  • Bindegewebsschwäche
  • Ödeme
  • Organsenkungen / z.B. Hämorrhoiden
  • Gewichtszunahme trotz Diäten
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Beispiel: Fructoseintoleranz)
  • kraftlose Stimme
  • gesteigerte Infektanfälligkeit
  • vermehrte Bildung von Schleim oder Wassereinlagerungen
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • permanente Blutungen ( z.B. gynäkologisch) oder Neigung zu Blauen Flecken.
  • dumpfer Kopfschmerz mit Schweregefühl
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • häufiges Grübeln und „Denken im Kreis“

Da die Milz für das Umwandeln und den Transport der Nahrung zuständig ist, spielt bei der Behandlung und Regulation die Ernährung eine entscheidende Rolle.

Ernährung:

Es heißt, dass dei Milz „warme“ und „trockene“ Nahrung bevorzugt und sie durch ein Übermaß an „kalten“ und „feuchten“ Nahrungsmitteln geschädigt wird, da diese die Funktion einschränken und es somit zu Verdauungsstörungen und der Ansammlung von Nässe im Körper kommen kann!

Unter “ warm“ ist hierbei warm in bezug auf die Temperatur und die Energie der Nahrungsmittel zu verstehen

Auch sollte man spätabends nicht die Milz mit zu großen Portionen überfrachten, aber auch nicht einfach das Frühstück ausfallen lassen! Also regelmäßiges Essen ist wichtig! Auch sollten die Mahlzeiten in entspannter Atmosphäre eingenommen werden und nicht einfach “ neben der Arbeit!“

Die Milz und Übergewicht ( Adipositas):

Die westliche Medizin und die TCM haben unterschiedliche Erklärungen für Übergewichtigkeit und entsprechend auch andere Ansätze in der Behandlung. Nach westlicher Medizin wird Übergewicht definiert als ein Zuviel an Körpermasse und Fett. Die Ursache ist in den meisten Fällen die Zufuhr von mehr Kalorien über die Nahrung, als vom Körper benötigt wird.

Asi sicht der Traditionellen chinesischen Medizin leidet ein übergewichtiger Mensch an einer Schwäche des Magen- und Milz- Qi. Durch zuviel energetisch kalter und feuchter Nahrungsmittel kommt es zur “ Versumpfung“ und Feuchtigkeit und Schleim lagern sich an. Es heißt:“ um abnehmen zu können muss man essen!“ Aber natürlich dann Milz stärkenden Nahrung.

Geistige Faktoren:

Der langfrisitge übermäßige Gebrauch des Geistes beim Denken, Lernen, hohe Konzentration und Auswendiglernen schwächt die Milz. Das gilt auch für ständiges Grübeln.

Nahrungsmittel, die das Milz – Qi stärken können:

Beispiel : Warmes Frühstück

Porridge:

Foto: Torsten Harring

Zutaten für 2 Personen:

200g Haferflocken

700 ml Wasser

100ml Schlagsahne

200ml Hafer- oder Reismilch

eine Prise Salz

Pflaumen oder Beeren

Zubereitung:

Die Haferflocken in einer beschichteten Pfanne ohne Öl anrösten bis diese anfangen nussig zu riechen. In einem Topf die gerösteten Flocken, das schon aufgekochte Wasser, die Sahne und die Hafer- oder Reismilch geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen, auf mittlere Hitze herunterschalten und das ganze unter ständigem Rühren etwa 12 bis 15 ausquellen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Eine Prise Salz zugeben und verrühren.

Auf die Teller verteilen und mit den Plaumen ( evtl. auch aus dem Glas) oder den frisschen Beeren garnieren. Nach Belieben mit Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft süßen und mit Nüssen garnieren. Evtl. noch etwas Zimt hinzugeben.

Nahrungsmittel, die speziell das Milz-Qi stärken:

Empfehlenswert: Weniger empfehlenswert:
Gemüse:

Austernpilze

Bohnen grüne

Champignons

Fenchel ( auch das Grüne vom Fenchel )

Gemüse, alle gedünstet oder gekocht

Karotte

Kastanie

Kohlrabi

Pastinaken

Petersilienwurzel

Rettich

Rote Bete

Salate: bittere:

Chicoree, Radicchio, Endivie, Löwenzahn, Romanasalat ( in kleinen Mengen)

Schalotten

Schwarzwurzel

Sellerieknollen

Steckrübe

Süßkartoffel

Wurzelgemüse

Zwiebeln

 

Algen

Feldsalat

Gurken

Kopfsalat

Oliven

Paprika

Salatsorten ( neutral schmeckende)

Spinat

Tomaten

 

Obst:

 

Kirschen, gekochte

Obst: gedünstet oder gekocht, vorzugsweise einheimisches der Saison verwenden

Obst: rohes (nur in kleinen Mengen)

Obstsorten: gekochter Pfirsich

 

 

 

Bananen

Mangos

Obstsorten: rohes, saures einheimisches

Alle Tropenfrüchte

Orangen

 

 

Empfehlenswert: Weniger empfehlenswert:  
Getreide:

 

Amaranth

Basmati – Reis,

Langkornreis, Rundkornreis

Buchweizen

Dinkel

Getreide: lange gekochtes

Haferflocken

Polenta, Mais

Roggen

 

 

 

Brot, geröstetes

Brot überhaupt (nur in kleinen Mengen)

Butterbrote

Getreide: rohes

Müslimischungen mit kalter Milch

Weizen, Weizenkeime

Weizenmehlprodukte

Fleisch:

 

Fleisch- und Hühnersuppe ( lange gekocht)

Fleisch, stark zerkleinert, z.B. als Hack

Huhn

Kalb, Rind

Lamm

Pute

Truthahn

 

 

Braten, fette

Fleischsorten fetthaltig

Gans

Schweinefleisch

Wurstwaren ( außer aus reinem Rindfleisch)

Fisch:

 

Anchovis

Barsch

Forelle

Garnelen

Hering

Hummer

Karpfen

Langusten

Meeräsche

Sardellen

 

 

 

 

 

 

 

Austern

Haifisch

Krabben

Flusskrebse

Miesmuscheln, Muscheln

Sardine

Tintenfisch

 

Empfehlenswert: Weniger empfehlenswert:
Hülsenfrüchte:

 

Azuki – Bohnen

Kichererbsen

Linsen: rote und gelbe

Miso

Sojabohnen ( in kleinen Mengen)

 

 

 

 

Sojabohnen in großen Mengen

 
Milchprodukte:

 

Hartkäse (in kleinen Mengen)

Joghurt ( mit Wasser verdünnt)

Schafskäse

Ziegenkäse

 

 

 

Milchprodukte in größeren Mengen

 

Kräuter und Gewürze:

 

Anis

Basilikum

Bockshornkleesamen

Bohnenkraut

Fenchel

Gewürze: nahezu alle aromatischen und frischen Küchenkräuter großzügig verwenden

Gewürznelke

Ingwer ( getrocknet und frisch)

Kardamom

Knoblauch

Kümmel

Kurkuma

Liebstöckel

Lorbeerblätter

Majoran

Pfeffer

Thymian

Vanille

Wacholder

Zimt

 

 

 

 

 

Getränke:

 

Fencheltee

Gerstenmalzkaffee mit Kardamom

Getreidekaffee mit Kardamom

Ingwertee

Krätertee, würziger

Lapoche

Thymian-Tee

Wasser, heißes

Yogitee

 

 

 

 

Cola, Limonaden

Fruchtsäfte ( höchstens verdünnt)

Eiskalte Getränke

Kakao

Kokosmilch

Liköre, süße

Milch

Weine, süße

 

 

 

Zum Süßen:

 

Datteln, Litschis, Feigen, Aprikosen       ( getrocknete einweichen oder mitkochen)

 

Honig, Melasse, Gerstenmalz, Ahornsirup ( jeweils in kleinen Mengen)

 

 

 

Zucker, weißer

Sonstiges:

 

Pinienkerne, geröstet

Nüsse ( in kleinen Mengen)

Sesamöl

Olivenöl

Geklärte Butter ( Butterschmalz)

jeweils in kleinen Mengen

 

 

 

Algen

Hühnerei ( höchstens wenig)

Salz ( höchstens wenig)

Noch ein Tipp für die Milz:

Die Speisen mit verdauungsfördernden Gewürzen wie Kümmel, Ingwer, Zimt, Curcuma und Kardamom würzen.

Quellenangaben:

Die Grundlage der Chinesischen Medizin; Giovanni Marcioccia

Adipositas behandeln mit chinesischer Medizin: Angela Drees

 

Akupunktur und Moxibustion seit 10 Jahren UNESCO Weltkulturerbe:

Vor 10 Jahren hat die UNESCO die Therapieformen Akupunktur und Moxibustion als Weltkulturerbe anerkannt!

Das war ein bedeutender Schritt, der es verdient, gewürdigt zu werden.

Die UNESCO hat Akupunktur und Moxibustion auch deshalb in das Weltkulturerbe aufgenommen, um auf ihre weltweite Bedeutung hinzuweisen und diese Therapieformen zu schützen.

Ernährung im Frühling

Gib Ihr Saures:

Im Sinne der fünf Wanglungsphasen ( Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) zählt zu der jetzt anbrechenden Holz-Phase der saure Geschmack. Heißt das, dass wir jetzt vor allem “ Saures“ essen sollten? Ja und Nein!

Der nun bevorstehende Frühling wird in der chinesischen Philosophie dem Element Holz zugeordnet und steht für Aufbruch und Erneuerung. Die Wirkenergie des Holzes ist nach oben gerichtet und dehnt sich aus, so wie es die Pflanzen in dieser Zeit tun. Diese Eigenschaft wird eher dem scharfen Geschmack zugeordnet.

Der saure Geschmack macht genau das Gegenteil: er zieht zusammen, hält die Körpersäfte im Inneren. Er wäre dann gut einzusetzen, wenn unsere Holzenergie über das Ziel hinausschießt, also in Hektik und übertriebenem Aktivismus ausartet. In kleinen Mengen stärkt er aber die Leber ( z.B. einige Tropfen Zitronensaft über gekochtes Gemüse oder Blattsalat) und das nicht nur im Frühling.

Viele wirklich saure Sachen gibt es im Moment sowieso nicht frisch. Nur der Sauerampfer wäre hier zu nennen, mit dem sich ein Süppchen bereiten ließe. Um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken, sollten unsere Speisen nun eher das Yang stärken und die Zirkulation der Lebensenergie ( Qi) anregen, statt sie zu erschweren: Also Eintöpfe, Bratkartoffeln und Fleischbraten ade´.

Leicht Verdauliches ist angesagt, das weder die Leber und Gallenblase belastet noch schwer im Magen liegt. Dem lang Gebratenem sollten sie Gekochtes und Gedünstetes Vorziehen, aber auch Blattsalate in Kombination mit Gekochtem sind dem Frühling angemessen. Um aus sich heraus zu kommen, würzen sie ruhig mals etwas schärfer. Das macht die Energie durchgängig und entspricht der Aufbruchstimmung.

Hier nun ein paar praktische Empfehlungen:

Gemüse – Fischsalat:

fester Weißfisch ( z.B. Seeteufel, Barsch oder Seelachs u.s.w) würfeln und in Salzwasser leicht köcheln

Gemüse ( grüne Bohnen, Blumenkohl, Brokkolie, Möhren und Fenchel) ca.12 Min. in Salzwasser kochen

Dressing: 4EL Olivenöl, 3 EL Apfelessig, Salz, Pfeffer, Zucker

Kräuter: Estragon, Kerbel, Dill, Petersilie

zum Schluss alles zusammen in eine Salatschüssel geben und evtl. noch rohe Radieschen und rohe Champignons hinzufügen und gut durchziehen lassen.

Chicoree – Mandarinen-Salat:

– Chicoree, Mandarinen

Dressing: 3EL Sesamöl, 1-2 EL Himbeeressig, Salz und Pfeffer, 1/2 EL bittere Orangenmarmelade.

Alles miteinander vermischen und sofort verzehren!

Viel Spass beim Nachkochen!

Demnächst noch mehr Rezepte auf unserer Seite. . .

 

Foto: Torsten Harring

Copyright – die heilpraktiker kempen – Ernährung im Frühling

Praxisregelung ab dem 25.01.2021:

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Regelung zur Bekämpfung der zunehmenden Coronainfektionen, empfangen wir zur Zeit nur noch Patienten nach vorheriger Terminvereinbarung!!!

Bitte beachten Sie auch, dass ab sofort nur noch der Zutritt in die Praxis mit sog.  medizinischen OP-Masken oder FFP2 bzw KN95- Masken gestattet ist!!!

Sollte Sie Symptome wie Fieber, oder grippeähnliche Symptome haben, so wenden Sie sich umgehend, telefonisch bei Ihrem Hausarzt!!!

Bleiben Sie gesund!!!

 

Ihr

Torsten Harring

 

Wichtige Informationen zum Corona Virus:

Liebe Patienten, im Rahmen der aktuellen Lage zum Corona Virus möchte ich wichtige Informationen teilen, die natürlich auch in meiner Heilpraktiker Praxis hoch relevant sind.

Bitte wenden Sie sich:

  • mit respiratorischen Symptomen jeder Schwere ( v.a. trockenem Husten und Kurzatmigkeit)
  • Fieber
  • mit Allgemeinbeschwerden (Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen etc.)
  • bei vermindertem Geruchs- und Geschmacksempfinden
  • bei Durchfällen
  • UND Kontakt mit einem bestätigten 2019-nCoV-Fall oder Aufenthalt in einem Risikogebiet bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
    -> TELEFONISCH an Ihren Hausarzt, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Für Heilpraktiker besteht nach Infektionsschutzgesetz ein Behandlungsverbot von Coronavirus Verdachtsfällen oder Erkrankten. Auch Heilpraktiker haben eine Meldepflicht an das  zuständige Gesundheitsamt bei Verdacht oder Erkrankung auf Corona Infektionen.

Ich darf Sie also schon bei Verdacht nicht in meiner Praxis empfangen.!!!

Ich arbeite in einer reinen Terminpraxis. Patienten die ohne telefonische Vorsprache und Terminvereinbarung in meine Praxis kommen, können von mir aus gegebenem Anlass nicht behandelt werden.

Allgemeine Maßnahmen für jedermann:

  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.
  • Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch und entsorgen Sie es. Wenn Sie kein Taschentuch haben, niesen oder husten Sie in Ihre Armbeuge.
  • Vermeiden Sie Kontakt zu Personen mit Atembeschwerden oder Husten.
  • Bleiben Sie bei Symptomen wie Atembeschwerden, Husten oder Fieber zuhause.
  • Kontaktieren Sie umgehend –zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine öffentliche Gesundheitseinrichtung.
  • Einfache Hygienemasken in der Öffentlichkeit schützen Gesunde nicht zuverlässig vor Ansteckung. Sie mindern eventuell das Infektionsrisiko, weil man seltener mit den Händen das Gesicht berührt. Bei bereits Erkrankten können Hygienemasken die Weiterverbreitung der Viren aber deutlich reduzieren.

Bleiben Sie gesund!

Ihr
Heilpraktiker Torsten Harring

Ärztlicher Bereitschaftsdienst Telefon: 116117

(zuletzt aktualisiert am 17.03.2020)

Zystitiden ( Blasenentzündungen) aus Sicht der tradionellen chinesischen Medizin:

 

Mindestens jede zweite Frau erkrankt mindestens einmal während ihres Lebens an einer Blasenentzündung – auch Zystitis genannt. Die Zystitis gehört insgesamt betrachtet zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Laut Statistiken kommt es bei 50 Prozent der Betroffenen im gleichen Jahr zu einer erneuten Blasenentzündung. Und in manchen Fällen können die Entzündungen der Harnwege und Blase ständig wiederkehren (rezidivieren) oder sogar chronisch werden.

Unter einer Blasenentzündung versteht man eine Infektion der unteren Harnwege, also der Harnröhre oder Harnblase. Sie wird zumeist durch Bakterien ausgelöst, und zwar meistens der Gattung „Escherichia coli“. Blasenentzündungen sind ein typisches Problem von Frauen. Weil die Harnröhre bei Frauen anatomisch wesentlich kürzer ist als beim Mann und auch Harnröhre und Darmausgang nicht weit voneinander entfernt liegen, gelangen die Kolibakterien aus dem Darm relativ schnell in die Blase und führen dort zu einer Entzündung.

Zystitis: Ursachen aus Sicht der Schulmedizin:

In selteneren Fällen kann eine Zystitis durch Verkühlen entstehen, zum Beispiel durch Sitzen in nasser Badekleidung oder auf kaltem Untergrund oder kalte Füße. Dann sind bei der Urinuntersuchung manchmal auch keine Bakterien nachweisbar.

Symptome der Blasenentzündung:

Die klassischen Symptome einer Blasenentzündung sind starkes Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie) gepaart mit häufigem, aber spärlichem Harndrang (Pollakisurie) oder auch Krämpfen im Unterbauch. Der Urin ist tiefgelb und geruchsintensiv oder trüb.

Der Einsatz von Antibiotika:

Sind die Symptome nach zwei Tagen noch nicht abgeklungen oder kommt es zusätzlich zu Fieber und einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes sollte auf jeden Fall ein Arzt hinzugezogen werden. Hier besteht die Gefahr der Entwicklung einer Nierenbeckenentzündung. Diese ist immer ernst zu nehmen, denn bei einer Verschleppung oder Chronifizierung könnte es zu einer dauerhaften Schädigung des Nierengewebes kommen. Dann könnte eine lebenslange Dialyse oder Nierentransplantation erforderlich werden.

Schulmedizinisch werden spezielle Antibiotika gegen Blasenentzündung eingesetzt bei länger anhaltenden Beschwerden und schwereren Verläufen oder auch bei immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten.

Doch problematisch wird es, wenn eine Zystitis immer wieder bis zu zehnmal im Jahr auftritt – was gar nicht so selten ist – und jedes Mal erneut Antibiotika eingenommen werden. Denn von Mal zu Mal verliert die Antibiose an Wirkkraft und das eigene Immunsystem wird in seinen Abläufen ständig unterdrückt. Es verliert seine Fähigkeit, die Entzündung vollständig auszuheilen und so besteht die Gefahr einer Chronifizierung der quälenden Beschwerden.

Zystitis: Ursachen aus Sicht der TCM

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden bei einem unteren Harnwegsinfekt ursächlich zwei Formen unterschieden. Zum Einen „Kälte und Feuchtigkeit“ in der Blase, bei der eine Verkühlung im Unterleib eine Rolle spielt, aber auch eine energetische Schwäche im sog. Funktionskreis der „Niere“ oder „Milz“ vorliegen kann.

Die weitaus häufigere Form ist „Hitze und Feuchtigkeit“ in der Blase, die als Folge einer äußeren „Kälte“- oder „Hitze“- mit „Feuchtigkeits“-Belastung entsteht. Auch Ernährungsfehler und emotionale Belastungen wie zum Beispiel Stress, Frustration, Depression, die den freien Fluss der Qi-Enegrgie im Körper blockieren, können dieses Syndrom mit verursachen.

Akute und chronische Zystitis: Therapie mit chinesischen Arzneimitteln und weiteren Methoden der TCM

Basis der Behandlung einer Zystitis mit den Methoden der Chinesischen Medizin ist die chinesische Arzneitherapie. Für jeden Betroffenen wird hierbei nach Festlegung der exakten chinesischen Diagnose u. a. mit Hilfe der Zungen- und Pulsdiagnose eine individuelle Rezeptur erstellt. Diese wird dann in Form eines Dekoktes (Abkochung der Kräuter zu einem Tee oder auch leilweise in Tablettenform) eingenommen. Begleitend dazu wird die Akupunktur eingesetzt.

Ein weiterer wichtiger Therapiebaustein ist bei jeder Zystitis eine gezielte Ernährungsumstellung, damit das Syndrom der „Kälte und Feuchtigkeit“ bzw. „Hitze und Feuchtigkeit“ nicht zusätzlich verstärkt wird. Im zweiten Fall wären energetisch heisse Nahrungsmittel wie z. B. Weissmehlprodukte, Süßigkeiten ( Weißer Zucker), Alkohol und scharfe Gewürze sowie befeuchtende Nahrungsmittel wie z. B. kalte Nahrung ( Milchprodukte und Rohkost) zu vermeiden.

Eine Blasenentzündung lässt sich mit der TCM sehr gut behandeln und gerade, wenn ein Patient regelmäßig wiederkehrende Blasenentzündungen hat, kann die Behandlung mit Chinesischer Medizin sehr empfohlen werden. Denn insbesondere durch die Einnahme chinesischer Arzneimittel, aber auch die Akupunktur, wird die Leistungsfähigkeit des körpereigenen Immunsystems wieder hergestellt und der Betroffene kann sich endlich wieder aus dem Teufelskreis von immer neuer Antibiotikaeinnahme bei immer schwächerer Wirkung befreien.

 

 

Copyright – die heilpraktiker kempen – Zystitis ( Blasenentzündung) aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin

Blutegeltherapie: ein Kollege mit Biss!

Der Biss mit dem bewaffneteten Saugnapf:

Zugegeben, ein kuscheliges Schmusetier ist der Blutegel nicht. Dennoch wird er von immer mehr Menschen als „Wunderheiler“ geschätzt und bis zu 400.000 Egel werden jährlich in Deutschland von Ärzten, Heilpraktikern und Krankenhäusern eingesetzt.

Immer neue und wirksame Heilsubstanzen entdecken Wissenschaftler im Speichel von „Hirudo medicinalis“, welcher speziel zum Einsatz am Menschen gezüchtet wird.

Egel im GlasBlutegel sondern über ihren Speichel etwa 20 verschiedene Substanzen in die Bisswunde ab, darunter die Blutgerinnungshemmer Hirudin und Calin.

Aus diesen Stoffen ergibt sich auch eine der wichtigsten medizinischen Heilwirkungen des Blutegels, in Verbindung mit der entzündungshemmenden Wirkung des Egelin.

Das Egelin ist in der Lage, Entzündungen und Schmerzen zu lindern ( z.B. bei Arthrose)

Nach Erreichen der Sättigung ( das kann zwischen 30 Min. und bis zu 2 ,5 Stunden dauern) lässt sich der Egel einfach abfallen!

 

Indikationen sind für den Einsatz von Blutegeln:

Blutgerinnsel und Blutergüsse ( z.B. akut nach Unfällen)

– Zerrungen und Verstauchungen

– Krampfadern ( Varicosis), Offenes Bein ( Ulcus Cruris)

– Durchblutungsstörungen in den Beinen ( Claudicatio Intermittens)

– Venenentzündungen

– Gefäßverkalkungen

– Herzenge ( Angina pectoris), Zustand nach Bypass-Operation

– Schlaganfall ( Apoplexie)

– Rheuma und Gelenkabnutzungen ( Arthrose), akute Gelenkentzündungen ( Arthritis)

– Muskelkrämpfe

– Rücken- und Kopfschmerzen

– Menstruationsbeschwerden, Entzündungen im weiblichen Unterleib

– Tinnitus ( Ohrgeräusche)

– Epicondylitis ( Tennisellenbogen), Sehnenscheidenentzündung ( Tendovaginitis)

– Hämorrhoiden

– Bluthochdruck ( Hypertonie)

– etc . . .

Fotos und Film: Torsten Harring

Copyright – die heilpraktiker kempen – Blutegeltherapie: Ein Kollege mit Biss!

Treffen Sie uns auf der 2. Beauty & Fit Messe am 15.04.2018:

Am Sonntag, den 15.04. findet im kempener Kolpinghaus zwischen 11:00h und 17:00h die zweite “ Beauty und Fit“ -Messe statt.

In diesem Jahr wird auch unsere Praxis zum ersten mal mit einem Informationsstand vertreten sein, so dass Interessierte Besucher gezielte Fragen rund ums Thema „Traditionelle chinesiche Medizin“ TCM stellen können.

Sie finden uns an den Stand S7, ziemlich genau in der Mitte des Ausstellungssaales.

Aufgelockert werden soll das durch Vorführungen der chinesischen “ Tuina-Massage“, die hierzulande noch recht unbekannt ist.

Wir freuen uns schon auf Sie!

Copyright – die heilpraktiker kempen – 2. Beauty & Fit- Messe in Kempen

Heilpraktiker spenden Erlös für den Kinderschutz:

KEMPEN (RP)

Die Kempener Heilpraktiker haben dem Kempener Kinderschutzbund 344,47 Euro gespendet. Der Betrag ist beim 2. Naturheilkundetag in diesem Frühjahr zusammen gekommen. Am 1. April präsentierten sich die Kempener Heilpraktiker im Forum St. Hubert mit ihren ganzheitlichen Therapiemethoden für Mensch und Tier an diversen Ständen und in zahlreichen Vorträgen. Dieses Angebot fand auch in der zweiten Auflage großen Zuspruch in der Bevölkerung. Den Heilpraktikern der Thomasstadt ist es ein Anliegen gewesen, den Erlös der Veranstaltung für den Kempener Nachwuchs zur Verfügung zu stellen. „Insbesondere jetzt in der Weihnachtszeit können wir jeden Cent gut gebrauchen für unsere diversen Kurse für die Mädchen und Jungen in unserer Stadt“, sagt Margret Terhoeven, die Geschäftsstellenleiterin des Kempener Kinderschutzbundes.

Wer dem guten Beispiel der Heilpraktiker folgen und etwas spenden möchte, wendet sich an den Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Kempen, Spülwall 11 in Kempen, Telefon: 02152 519924, E-Mail an:

Quelle: RP vom 20.12.2017